Heute, nach dem wir die letzten zwei Tage nicht viel von Dingle bei Tageslicht gesehen haben, wollten wir mal hier sein. Gemütlich einige der Geschäfte anschauen und - die im Hafen angebotene Delphintour mitmachen. 

Gleich nach einem wunderbaren Frühstück in unserem B&B ging es erstmal los Richtung Ortszentrum und der Mainstreet. 

Hier finden wir einen Pub neben dem anderen. Sehr praktisch, wenn man alle gemeinsam probieren möchte, dann kann man einfach bei der nächsten Tür und damit beim nächsten Pub stoppen. Wir probieren nicht alles auf einmal aus, jedoch immer wieder einen anderen Pub um möglichst viele kennenzulernen. Wobei eines jetzt schon sicher ist - es gefällt besonders mir hier so gut, dass ich sicher oft wieder zurückkommen möchte. 

Wieder eine weitere lokale Spezialität hier ausprobiert. Überall gibt es hier diese Stände, die "Fish'n Chips" anbieten. 

Kurz darauf - es ist jetzt eh schon Mittag - geht es für uns zum Hafen, wo wir eine Delphinrundfahrt mitmachen wollen. Wir haben ein kleines Fischerboot gefunden, hier sind ausser uns nur noch zwei weitere Passagiere. Die anderen Ausflugsschiffe die wir sehen, sind deutlich voller und wir genießen diesen unerwartet exklusiven Service. 

Heute ist es recht kühl und zum ersten Mal seit wir aus Dublin weg sind auch nicht mehr sonnig. Sobald wir aufs Meer rausfahren wird es dann auch ganz schön kühl und windig, obwohl Dingle in einer supertollen Bucht liegt. In der Bucht selbst ist das Wasser ziemlich ruhig, aber sobald wir aufs offene Meer kommen ändert sich das sehr stark. Seekrank werden wir zum Glück dennoch nicht...

Eigentlich sind wir auf der Suche nach "Fungie", einem in Dingle sehr bekannten Delphin der hier das ganze Jahr über in der Bucht von Dingle zu leben scheint und bekannt für sein Interesse an Menschen ist. Scheinbar zeigt er sich sehr oft in dieser Gegend. Heute haben wir nicht so viel Glück wie scheinbar sonst. Wir sehen ihn zwar, aber dennoch scheint unserer Kapitän etwas nervös, das wir zu wenig zu sehen bekommen haben. Dabei ist alles wirklich nett gestaltet und die Menschen sind sehr freundlich. Ich finde es eigentlich gut, dass "Fungie" selbst entscheidet, ob er sich uns zeigen will oder lieber doch nicht. 

Dafür sehen wir viel anderes in der wunderschönen Landschaft. Manches, wie zum Beispiel der Kuhmist ist auch sehr gut zu riechen. 

Fungie zeigt sich uns zwar, aufnehmen lässt er sich dann aber doch nicht. Dafür gibts hier ein paar Fotos von ihm, die im Internet zu finden sind. 

Ziemlich durchgefroren aber beeindruckt von der Natur die uns umgibt kommen wir wieder am Hafen von Dingle an. Zunächst verziehen wir uns dann mal ins  Zimmer um ein wenig auszuruhen und vor allem auch wieder warm zu werden. 

Am Abend gehts dann nochmal los, wieder einen anderen Pub erkunden. Hier kann man sehr gut essen und ich freue mich immer wieder über die hervoragende irische Küche. Hier könnte ich mich wirklich auch für länger wohlfühlen. Unseren Aufenthalt in Dingle verlängern wir auch immer wieder, weil es uns hier einfach so gut gefällt, dass wir gar nicht mehr weg wollen von hier. 

 

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